Durch das abwechslungsreiche Kroatien

Von Albanien sind wir kurz durch Montenegro gefahren und dann auf dem direkten Weg an die koratische Küste. Zuerst besuchten wir Cavtat bevor uns dann die Schönheit von Duvrovnik bezauberte… wenn da nicht noch Hudnertschaften mit uns unterwegs wären! Auch im Herbst ist Dubrovnik ein beliebtes Reiseziel welches auch von vielen Kreuzfahrtschiffen angefahren wird. Die Stadt ist wirklich sehenswert und wenn man sich fest Mühe gibt, kann man sich all die Touristen weg denken…

Wir tingeln dann weiter nordwärts und entscheiden uns, die Insel Brac zu besuchen. Dort finden wir wunderschöne Dörfchen, einsame Strände und geniessen auch das letzte mal, wild zu campieren. Retour auf dem Festland geht es dann weiter nach Zadar wo wir uns wieder mal in einem Restaurant verwöhnen lassen.

Die nächsten Tage sind wir auf den Spuren von Winnetou gereist. In den von uns besuchten Regionen sind viele Filmszenen gedreht worden und auch Winnetou’s Fanbuch haben wir gefunden! Wunderschönes Gebirge haben wir um Modric befahren und dann natürlich noch die Plitvicer Seen besucht. Diese Gegend hat uns mit wunderschönem Indian Summer verwöhnt! Sehr eindrücklich wie sich die Wassermassen immer wieder neue Wege suchen und so den Nationalpark ständig in Veränderung ist.

Unsere Ost-Europa Reise ist nun am Ende und wir fahren von Kroatien zurück in die Schweiz. Unser Defender ist mit uns in 8 Wochen 10’000km durch 12 Länder gefahren und hat uns nie im Stich gelassen. Wir schauen zurück auf eine abwechslungsreiche und unvergessliche Zeit, viele verschiedene Kulturen durften wir kennen lernen und dabei auch einige Vorurteile abbauen 😉 Die Gastfreundschaft, die unterschiedlichen Kulturen und die wunderschöne Landschaft haben uns schwer beeindruckt. Gerne denken wir an diese Reise zurück und können es uns gut vorstellen diesen Fleck der Erde wieder mal zu bereisen.

 

Ursprüngliches Albanien

Albanien empfing uns regnerisch und trüb. Deshalb gönnten wir uns in Sarande ein B&B. Man sagt uns, dieser Ort sei im Sommer das Rimini von Albanien…  Nun sehen wir einen kleinen Sandstrand, viele Gebäude welche sich immer noch im Rohbau befinden (es ist nicht klar ob die jemals fertig werden) und einige geschlossene Restaurants. Deshalb fahren wir etwas in den Süden, zum antiken Butrint. In der grossen Ausgrabungsstätte kann man einige Gebäude und Einrichtungen besichtigen wie z.B. das römische Theater, das Baptisterium oder die Venezianische Burg.  Die Fahrt führte dann zum Syri i Kalter (blaues Auge). In wunderschönen Blautöne leuchtet die Karstquelle und sprudelt ununterbrochen frisches Wasser in den Bistrica-Stausee. Danach liesen wir es uns nicht nehmen in den Thermalquellen bei Petran ein bisschen zu Wellnessen, inmitten der Natur.

Total erholt ging es dann weiter auf den „ganz normalen“ Nationalstrassen… In Albanien weiss man nie, was einen erwartet. Die Strasse kann schön neu geteert sein, oder aber ein  ausgewaschener Schotterpfad (ein durchschaubares System gibt es da nicht). Mit dem Defender unterwegs ist das kein Thema,  da kommen wir überall durch. Wir geniessen die abwechslungsreiche Landschaft, welche mal bergig oder hügelig ist aber wir sehen auch grosse Ebenen auf welchen Landwirtschaft betrieben wird. Dann steht der Besuch von Berat auf dem Plan. Das Dorf der 1000 Fenster mit einem türkischen und einem christlichen Quartier. Die Fahrt führt weiter zur Mazedonischen Grenze an den Ohrid See. Dort wir uns frischer Aal angeboten… leider sind wir etwas überfordert mit diesem Angebot und lassen’s sein…

Weiter gehts dann nordwärts Richtung Durres. Wir geniessen die Sonne beim Mittagessen und fahren dann weiter nördlich Richtung Shkoder. Eigentlich hätten wir gerne noch etwas mehr Zeit in Albanien verbracht, aber wegen der Schlechtwetterfront fuhren wir dann los Richtung Kroatien. Generell können wir folgendes über Albanien erzählen: Wer gerne die Natur entdecken möchte, sei es zu Fuss oder mit einem 4×4 Fahrzeug, kann in diesem Land viel erleben. Jedoch merkt man, dass es eines der ärmsten Länder von Europa ist. Sei es an der Infrastruktur der Strassen, der Infrastruktur für die Touristen (Sehenswürdigkeiten, Campingplätze etc.) und den Verpflegungsmöglichkeiten. Wir können uns gut  vorstellen dieses Land nochmals länger zu bereisen…

Rallye-Fahren mit Chana im albanischen Herbstwald:

 

Durch das griechische Festland

Von Bugarien geht es bei Kulata über die Grenze und als erstes mal via Serres ans Meer. Da schon spät ist, muss ein Schlafplatz her und der wird an der Küste gefunden. Das erste Ziel in Griechenland ist die kleine Insel Thasos, die wir via Kawara mit der Fähre erreichen. Auf der Insel erleben wir einen schönen Mix aus Meer, Beach und Bergen. Da die Touristensaison in Griechenland durch ist, sind wir meistens auch alleine.

Hier noch der Giola-Jump in Zeitlupe:

Wieder zurück auf dem Festland steht ein Besuch bei der Ausgrabungsstätte Filippo an. Das grosse Theater wurde im 4. Jh v.Chr. gebaut  und von den Römer dann als Arena für Tier und Gladiatorenkämpfe umgewandelt. Die ganze Stadt war sehr beeindrucken, da sie relativ gut erhalten ist und man einige Details erkennen kann.

Dann geht es auf die Halbinsel Chalkidiki, genauer auf den Mittelfinger Sithonia. Ganz am Südzipfel finden wir dann wieder mal ein Camp der Extraklasse, steile 4×4 Fahrt dann aber 300m Strand für uns alleine! Auf der einen Seite haben wir den Sonnenuntergang und auf der anderen Seite der Beach den Sonnenaufgang… ein Traum! Auf dem Rückweg von Chalkidiki verschlägt es uns dann noch kurz nach Thessaloniki. Diese Stadt hat den zweitgrössten Hafen von Griechenland und ist mit den Vororten extrem gross.

Bevor es uns dann definitiv wieder Richtung Norden zieht machen wir noch einen weiteren Abstecher südwärts, und zwar am Olymp vorbei auf die Polion-Halbinsel um nochmals Griechenland wie im Reisekatalog zu erleben.

Nun ist mal Ende mit Meer und Strand. Nordwärts via den Meteora-Felsen/Klöster und der Vikos-Schlucht gehts Richtung Albanien. Unterwegs sehen wir immer wieder grosse Baumwollfelder…Ein Landwirtschaftsprodukt dass wir von Griechenland bis jetzt nicht gekannt haben.  Bei Kalabanka/Kastrani hat der Fluss imposante Felsformationen raus gefressen, und auf einigen Felsen sind Klöster eingerichtet. Diese sind teilweise immer noch in Betrieb, jedoch für die Besichtigung geöffnet. Wir sind froh führen nun Strassen zu den Klöster und müssen wir die Felsen nicht hochkraxeln wie man dies früher tat. Danach haben wir Die Vikos-Schlucht im Pindou-Nationalpark besucht. Die Schlucht ist beindruckende 900m tief… und auch die alten Bogenbrücken waren beeindruckend!

Unbekanntes Bulgarien

Der Grenzübertritt über die Donau verlief problemlos, jedoch empfing uns Bulgarien mit Regen. Deshalb suchten wir uns ein Wellness Hotel und liessen uns erst mal verwöhnen. Danach ging es nach Sofia, der Hauptstadt von Bulgarien. Der freundliche Host vom B&B Casa Ferrari erklärte uns viel von der Geschichte und so war es danach spannend, die Stadt zu entdecken. Viele historische und religiöse Gebäude haben wir gesehen und zugleich unser Wissen über die osteuropäische  Geschichte etwas aufgebessert.

Danach ging es weiter ostwärts nach Veliko Tarnovo, der alten Hauptstadt von Bulgarien. Wir besuchten eine römische Ausgrabungsstätte und die Ruinen vom grossen Schloss. Über den Shipka Pass ging es dann in den Süden. Dabei machten wir noch einen  Abstecher nach Buzludzha, auf einer Bergspitze steht ein riesiges Denkmal aus der kommunistischen Zeit, fertiggestellt wurde es um 1981. Grosse Treffen fanden dort statt und Erich fand ein Loch in der Gebäudehülle um das Ganze von innen zu begutachten. Wahnsinn, wieviel Geld und Arbeit investiert wurde, um so grössenwahnsinnig zu bauen… Nun verlottert das Ding, da das Geld fehlt um es abzureissen oder in Stand zu bringen, es  wird sogar mutwillig zerstört.

Auch in Bulgarien finden wir immer wieder wunderschöne Plätze wo wir unser Nachtlager aufschlagen und die Natur geniessen können. Die Campingplätze sind in diesem Land sehr spärlich und entsprechen meistens überhaupt nicht unseren Vorstellungen z.B. von sauberen Sanitären Anlagen…

Die fahrt geht dann weiter wieder westwärts Richtung Plovdiv. Etwas ausserhalb finden wir eine Winery, wo wir bulgarischen Wein degustieren können. Der Anbau der Reben hat in dieser Gegend von Bulgarien eine jahrhunderte alte Tradition. Wir genossen die Führung und waren von der Professionalität beeindruckt. Sie haben die Geschichte der Thrakier  mit eingebunden, welche diese Region besiedelt hatten. Etwas mehr von diesem Volk haben wir gesehen, als wir die Grabhügel der Thrakier neben der Winery besucht haben. Fazit: Der Wein hat uns geschmeckt und die Geschichte des Thrakische Volkes hat uns beeindruckt.

 

Die nächste Stadt drängt sich auf. Es ist Plovdiv mit seiner wunderschönen Altstadt. Wir lassen uns in einem bulgarischen Restaurant verwöhnen und flanieren zu den Sehenswürdigkeiten. Einiges hat diese kleine aber charmante Stadt zu bieten. Von einer römischen Arena zu bis hin zur wunderschönen Altstadt mit Ausblick über die ganze Stadt. Man merkt, dass hier viel Geld investiert und schon einiges restauriert wurde. Plovdiv wird 2019 Kulturhauptstadt Europas.

Obwohl die Sonne sich nicht allzu oft zeigte sind wir dann im Pirin Nationalpark etwas wandern gegangen. Dieses Gebiet ist im Winter ein grosses Skigebiet mit unzähligen Hotelbetten. Wir überlegen, ob wir uns das Saisonabo für nächsten Winter kaufen sollen 🙂 Im Nationalpark Rila besuchten wir dann noch das Kloster. Es ist das wichtigste Kloster für die christlich Orthodoxe Kirche in Bulgarien. Abgelegen in einem engen Bergtal taucht plötzlich das grosse Kloster auf. Sehr eindrücklich mit all seinen Malereien und der prunkvollen Kirchenausstattung. Diese durften wir leider nicht fotografieren. Auf dem Weg nach Griechenland besuchten wir dann noch das Weingut Villa Melnik. Ein Familienbetrieb welche für seine Arbeit einige Auszeichnungen bekommen hat.

 

Auch in Bulgarien haben wir einiges gelernt:

  1. Wir treffen mehr Schweizer Autos als Schweizer Touristen…

2. Es werden nicht nur moderne Autos von der Schweiz importiert…

3. Die bulgarische Schreibweise irritiert uns manchmal etwas…

4. Dem Rumänen den Dacia ist dem Bulgaren den Shoda (=Skoda) oder Lada…

5. Einige „Markenkleider“ werden nach der Produktion in Bulgarien abgezweigt und sonst verkauft…

6. Bulgarien gibt es sehr interessante Verkehrszeichen (und das mitten und der Stadt)…

Rumänien – Via der Bucovina nach Transsilvanien und in den Süden

Weiter führt uns die Reise in die Bucovina. Dieser Teil Rumäniens ist bekannt für die alten Moldau-Klöster welche reich an Freskenmalereien sind. Viele davon gehören zum UNESCO Weltkulturerbe. Via dem Lacul Bicaz gehts dann Richtung Südwesten wieder nach Transsilvanien. Eigentlich wunderschön zum Wildcampen an diesem Stausee, aber leider haben die Einheimischen einen etwas sorglosen Umgang mit dem Müll… Dies ist leider im ganzen Land der Fall. So wie es aussieht ist eine sinnvolle Müllentsorgung nur in den Städten organisiert, ausserhalb landet vieles einfach in der Natur… Trotzdem hatten wir einen wunderschönen Abend, nachdem unser Landrover einigermassen gerade stand.

Nach dem Passieren vom Bicaz-Klamm (Cheile Bicazului) sind wir definitiv wieder in Transsilvanien/Siebenbürgen angekommen. Die Salzmine von Praid liegt auf noch auf dem Weg, hier gibt es eine „Unterwelt“ mit Restaurant, Spielplatz und Seilpark, und natürlich darf die Kirche auch nicht fehlen.

Sighisoara (Schässburg), Brasov (Kronstadt) und Sibiu (Hermannstadt) sind drei der sieben Städten, die Siebenbürgen den Namen gaben. Sie wurden ab dem zwölften Jahrhundert von deutschen Siedlern gegründet. Auch heute gibt es noch deutsche Gemeinschaften in diesen Städten und die deutsche Sprache begenet uns oft, sei es in schriftlicher oder mündlicher Form.

In der Nähe von Brasov befindet sich auch die Burg Bran, wo ausnahmsweise auch mal etwas Dracula-Kult betrieben wird, da die Burg der Beschreibung von Bram Stoker’s Geschichte gleicht, obwohl Vlad Draculea, das historische Vorbild der Geschichte, wohl kaum hier gewohnt hat. Trotzdem war die Burg sehr interessant und ein bisschen Märchen ist ja so schön… 🙂

Nach den vielen Klöster, Kirchen und historischen Bauten soll es nochmals artgerechten Auslauf für den Defender geben und wir haben uns ein paar Offroad-Strecken in den Südkarpaten ausgesucht. Zuerst geht es aber über den geteerten Transfagarasan bei Nebel, bis der Spass richtig losgeht. Übernachtet wird bei Vollmond in der Höhe mit vielen Kuhpizzas, feinen Älplermagronen und einer grandiosen Aussicht!

Hier noch das 1809-Above-Sea-Level-Camping-with-Fullmoon-Experience in Breitbild:

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Da aber das Wetter für die nächsten Tage schlecht angesagt ist, düsen wir dann Richtung Bulgarien und hauen uns erst mal in den 4-Sterne-Wellness Bunker… Wellnessen, Relaxen und lesen 🙂

Und apropos, im letzen Beitrag (hier) hatten wir noch zwei Verkehrsregeln vergessen:

4) Rotlicht bei der Baustelle ist auch nur eine Empfehlung…

5) Unterschätze nicht den Dacia… Hoch oben auf dem Berg begegnen sie dir plötzlich. Vollbepackt mit mind. 5 Personen und klettertauglich wie einen Landrover. So sehen diese  aus (wenn auch nicht auf dem Berg und beladen)

 


 

Rumänien von Timisoara bis Maramures – Anders als man denkt

Als erstes haben wir uns die Rumänische Stadt Timisoara angeschaut. Mit grossem erstaunen haben wir viele mittelaltereliche  Gebäude gesehen, welche aber dringen eine Renovation brauchen. Die arbeiten haben begonnen werden jedoch noch einige Jahre in Anspruch nehmen…

Als wir nordwärts weiterfuhren, haben wir schnell gemerkt, dass unsere Tagesetappen relativ kurz sein werden. Rumänien hat bis jetzt kein Autobahnnetz und die Haupstrassen gehen  in der Schweiz kaum als Landwege durch. Die Autobahnen sind jedoch in Planung und Baustellen auf den Hauptstrassen hat es genügend. Ein kurzer Abstecher führte uns in die Pestera Ursilor. In dieser Tropfsteinhöhle gibt es 140 Bärensklette, welche bewundert werden konnten. Das ganze war nicht ganz so spektakulär wie im Buch beschrieben, dafür die Passfahrt danach durch den Apuseni-Nationalpark.

Wir besuchten danach Eva und Peter Sgier, Freunde von Chanas Eltern. Sie konnten sich vor einigen Land kaufen und bauen sich dort nun ein kleines Paradies. Dort konnten wir uns entspannen und uns vom Reisestress erholen  🙂  Vielen Dank für den schönen und erholsamen Aufenthalt in eurem Paradies!

Mit vielen Tipps und Tricks über das Reisen in Rumänien sind wir dann weiter gegen Norden gefahren. Vorbei an prunkvollen Roma-Palästen und über wilde Offroadrouten, bis wir unser erstes wildes Nachlager gefunden hatten. Traumhauft schön, auf einem einsamen Pass. Nur wir, Bäume und Sterne…so lieben wir es!

Unser Ziel waren die Maramuresch. Eine wunderschöne, bäuerliche Gegend im Norden des Landes. Die Uhr tickt dort noch langsamer und das Leben ist sehr einfach… Wunderschöne Klöster, alte Holzkirchen und eine grosszügige Gastfreundschaft durften wir dort erleben. Wir lernten auch: Schnaps gebrannt wird auch hier, und nicht überall wo Mineralwasser draufsteht ist auch Mineralwasser drin 😉 In Sighetti Maramatiei haben wir noch das Gefängnis besucht und einiges über die kommunistische Vergangenheit dieses Landes gelernt. Schon erschreckend zu sehen, was für Ereignisse vor in diesem Land passiert sind.

Immer wieder begeistern uns auch die Offroad-Strecken, wo wir unseren Landi etwas besser kennenlernen… Dank Kompass, GPS und Ipad finden wir auch immer wieder in die Zivilisation zurück wo uns plötzlich ein Pinzgauer begegnete… Ist Erichs Vater auch in Rumänien unterwegs…?

Und hier noch die drei wichtigsten Verkehrsregeln von Rumänien:

1) Durchs Dorf nicht mit mehr als 90 kmh

2) Überholen geht immer und überall

3) Gegenverkehr kann manchmal komisch aussehen:

Start in den Osten

Zügig gehts es von zuhause via Italien nach Slowenien und Nord- und Ost-Kroatien. Bei Caorle in der Nähe von Venedig machen wir die erste Übernachtung.

Danach führt uns unsere Tour nach Slowenien, wo wir die bekannten Höhlen von Postojna besuchen. Unser Fahrzeug hat nun auch mal die Möglichkeit von artgerechtem Auslauf auf ein paar kurzen Offroad-Touren. Via Ljubljana geht es nach Zagreb und von dort in den Osten von Kroatien. Slowenien und Kroatien überraschen uns mit schöner Natur,  gepflegten Dörfer und freundlichen Menschen, die uns unvorbereiteten Touris gerne mit Englisch oder Deutsch weiterhelfen. In den grossen Städten gibt es viele historische Gebäude, die bereits renoviert oder mindestens auf dem Weg dazu sind.

Und ach ja, die erste Reparatur steht auch schon an; nach dem ersten richtigen Gebrauch der Luftpumpe muss der Schalter MacGyvered werden. Wenn es nur das ist, denn sonst schnurrt der Defender wie eine Kätzchen vor sich hin.

Und so sieht die artgerechte Haltung aus 😉

 

Titicaca See

Der Titicaca See liegt auf der Grenze zwischen Bolivien und Peru auf 3810m und ist über 15 mal grösser als der Bodensee! Die bei Copacabana liegende Isla del Sol ist der mythische Ursprungsort der Inka-Kultur.